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Wir sind da, um Rechte und Freiheiten zu retten!

Es ist soweit...

Nach monatelanger Arbeit (genaue Daten lassen sich aufgrund schlechter Microsoft-proprietärer Software leider nicht mehr feststellen) veröffentlicht die Zeitung zur Erhaltung der Rechte des Menschen den ersten Artikel, der eigentlich nur eine inhaltliche Ausrichtung darstellt.

Beginnen wir einmal mit dem Grund, aus dem wir hier sind: Wir werden gebraucht. Wir werden gebraucht, in einer Welt, in der Julian Assange festgenommen wurde. Wir werden gebraucht, in einem Land, in dem man für Anonymität im Internet unter Generalverdacht steht und antidemokratische Parteien mehr als 40% der Stimmen erreichen. Und wir werden gebraucht, wenn Schulen ernsthaft über eine Überwachung aller Schülerinnen und Schüler nachdenken.

Versuchen wir aber mal, unseren Standpunkt nach den klassischen Kategorien – Wirtschaft, Gesellschaft und Staat – zu beurteilen. Über Wirtschaftsfragen verlieren wir hier nicht viele Worte, allerdings sind die meisten von uns der Meinung, der Kapitalismus müsse zumindest klar reguliert werden. Kulturell äußern wir uns hier noch weniger, wir denken aber ziemlich progressiv. Zum Staat stehen wir allerdings ganz klar, insofern es ihn braucht, für eine Demokratie.

Wir stellen uns in unseren Artikeln klar gegen jeden Antidemokraten und alle politischen Strömungen und Ideologien, die die Rechte und Freiheiten des Menschen beschränken wollen, da diese für uns über den meisten anderen politischen Zielen stehen.

Wir stellen uns gegen den totalitären Kommunismus. Wir stellen uns gegen den Nationalismus, vor allem wenn er sich Nationalsozialismus nennt. Wir stellen uns zumeist gegen den Konservatismus. Wir sympathisieren zwar in großen Teilen mit den sozialistischen Grundsätzen, stellen uns aber gegen den antidemokratischen Realsozialismus. Wir handeln zwar nach liberalen Grundsätzen, stellen uns aber gegen den Wirtschaftsliberalismus der rechten Parteien dieser Welt.

Dies wird größtenteils in Form von kurzen politischen Statements geschehen, die sowohl hier in Textform, als auch in Videoform auf einem eigenen YouTube-Kanal, erscheinen werden.

Die einzige Frage, die sich der geneigte ZERM-Leser jetzt noch stellt, ist natürlich, wie man Artikel für sie einsenden kann. Es ist eigentlich sehr simpel: Die GitHub-Nutzenden unter Ihnen können die Artikel einfach mithilfe des zm-Tools schreiben und Pull-Requests stellen. Das hat den Vorteil, dass die Artikel schon im Drafts-Ordner liegen und leicht von der Redaktion veröffentlicht werden können. Ansonsten können Artikel natürlich auch per E-Mail eingesendet werden. Die Adresse der Redaktion lautet zerm@chrissx.de.

Dazu sollte noch angemerkt werden, dass durchaus auch inhaltlich oppositionelle Beiträge willkommen sind, auch wenn Artikel, die unseren Grundsätzen fundamental widersprechen, hier nur mit unserer Kritik veröffentlicht werden.

Das war es auch schon mit unserer ersten Publikation, an der ich jetzt auch schon wieder ein wenig geschrieben habe. Freuen Sie sich schon mal auf unsere nächsten Artikel.